"Fossies" - the Fresh Open Source Software archive 
Vor der Kernelversion 1.1.54 wurde die Anzahl virtueller Konsolen beim Erstellen des Kernels festgelegt (in der Header-Datei tty.h: #define NR_CONSOLES 8) und konnte nur durch Bearbeiten und erneutes Kompilieren geändert werden. Seit Version 1.1.54 werden virtuelle Konsolen im laufenden Betrieb erstellt, sobald sie benötigt werden.
Gebräuchliche Wege für das Starten eines Prozesses auf einer Konsole sind:(a) mit init(8) (in der Datei inittab(5)) einen getty(8) für diese Konsole starten;(b) mit open(1) einen Prozess auf der Konsole starten;(c) X starten -- es wird die erste freie Konsole suchen und die Ausgabe darauf anzeigen. (Es gibt auch noch das antiquierte doshell(8).)
Die üblichen Möglichkeiten für das Umschalten zwischen den Konsolen sind: (a) Alt+Fn oder Strg+Alt+Fn für das Umschalten auf Konsole n; AltGr+Fn kann Sie zu Konsole n+12 bringen [Hier entsprechen Alt und AltGr der linken und der rechten Alt-Taste.]; (b) mit Alt+PfeilRechts oder Alt+PfeilLinks der Reihe nach durch die benutzten Konsolen wechseln; (c) Benutzen des Programms chvt(1). (Die Tastenbelegung kann vom Benutzer festgelegt werden, siehe loadkeys(1); die oben genannten Tastenkombinationen entsprechen den Standardwerten.)
Der Befehl deallocvt(1) (vormals disalloc) gibt den benutzen Speicher (Bildschirmpuffer) von Konsolen frei, welche nicht mehr mit einem Prozess verbunden sind.
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