"Fossies" - the Fresh Open Source Software archive 
Member "dbox-2.41/doc/verzeich.tex" of archive dbox-2.41.tgz:
\chapter{Die Verzeichnisstruktur}
Im Folgenden werden die \dbox-Verzeichnisstruktur und die
\dbox-Kon\-fi\-gu\-ra\-ti\-ons\-da\-tei\-en beschrieben.
\section{Suchreihenfolge}
\label{versuchreihenfolge}\index{Suchreihenfolge}
Viele Konfigurationsdateien können in mehreren Verzeichnissen liegen,
um eine individuelle Konfiguration zu erreichen. Dabei verwendet \dbox
die folgende Suchreihenfolge:
\begin{itemize}
\item User-Verzeichnis
\item Gruppen-Verzeichnis
\item Port-Verzeichnis
\item Mailbox-System-Verzeichnis
\item globales System-Verzeichnis
\end{itemize}
Übrigens verwendet \dbox in den meisten Konfigurationsdateien den
IBM-Zeichensatz, so daß sie problemlos Linien-Grafik verwenden können.
Diese Linien werden automatisch konvertiert, wenn der Benutzer einen
anderen Zeichensatz verwendet.
Im \dbox-Home-Verzeichnis sind folgende Unterverzeichnisse zu finden:
\section{bin}
\label{verbin}\index{bin}
In diesem Verzeichnis liegen die Binaries von \dbox. Um Tipparbeit zu
sparen, können Sie es in die PATH-Environment-Variable des Users dbox
aufnehmen.
\section{chat}
\label{verchat}\index{chat}
Das Verzeichnis wird zum Datenaustausch den zwischen verschiedenen
online-Prozessen für den Multiport-Chat benötigt. Eine Wartung dieses
Verzeichnisses ist nicht erforderlich.
\section{duucp}
\label{verduucp}\index{duucp}\index{Logfile!duucp}
Hier liegen die Logfiles und einige Konfigurationsdateien von duucp
(siehe Kapitel 2).
\section{html}
\label{verhtml}\index{html}
Hier liegen die HTML-Dateien für das Menüsystem, die Online-Hilfe und
webonline.
\section{port}
\label{verport}\index{port}
In diesem Verzeichnis liegen die portspezifischen Dateien. Das
Verzeichnis Port hat für jeden Port ein Unterverzeichnis, das als Namen
die Portnummer trägt. Wie in 4.1 beschrieben, kann hier fast jede
Konfigurationsdatei zur individuellen Konfiguration des Ports abgelegt
werden, z.B. auch login, logout, news, welcome etc. Üblicherweise
verwendet man folgende Konfigurationsdateien:
\subsection{device}
\label{verdevice}\index{device}\index{Konfigurationsdatei!device}
Diese Konfigurationsdatei beschreibt das angeschlossene Modem. Sie
enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Name = Text
\end{lstlisting}
Folgende Einträge werden interpretiert:
\begin{tabular}{|l|l|}\hline
abheben& Das Modem-Kommando zum Abheben bei einem Anruf \\\hline
init& Initstring des Modems \\\hline
modemname& Name des Modems \\\hline
waehlen& Das Wähl-Kommando \\\hline
\end{tabular}
\subsection{logfile}
\label{verlogfile}\index{logfile}\index{Logfile!Port}
Das ist die Portlogfile.
\subsection{profile}
\label{verprofile}\index{profile}\index{Konfigurationsdatei!profile!Port}
Diese Konfigurationsdatei entspricht der globalen profile-Datei.
Hier werden üblicherweise folgende Einträge für den Port
individuell bestimmt:
\begin{tabular}{|v{2.5cm}| v{8cm}|} \hline
boxname& Name der Box, zu der der Port gehört \tabularnewline \hline\index{boxname}
comport& Schnittstelle, an der das Modem angeschlossen ist \tabularnewline \hline\index{comport}
console& Bestimmt die verwendete Bildschirmkonsole \tabularnewline \hline\index{console}
dte& Übertragungsgeschwindigkeit zwischen Rechner und Modem. \\
Mögliche Werte: 2400, 19200, 38400 (höhere Werte
lassen sich mit setserial einstellen) \tabularnewline \hline\index{dte}\index{setserial}
slipaddr& IP-Adresse des Ports \tabularnewline \hline\index{slipaddr}\index{telefon}
telefon& Telefonnummer des Ports \tabularnewline \hline
\end{tabular}
\section{radius}
\label{verradius}\index{radius}
Dieses Verzeichnis sollten Sie anlegen, wenn Sie mit dboxradius arbeiten wollen.
Neben den von Livingston Radius benötigten Dateien \dq dictionary\dq,
\dq proxy\dq\/ und \dq users\dq\/ kommt in dieses Verzeichnis die Datei
\dq clients\dq.
Ein Logfile läßt sich optional in diesem Verzeichnis oder unter dem Logverzeichnis
der Box anlegen.
Siehe auch Kapitel \ref{logfiles}, Seite \pageref{logfiles}.
\section{system}
\label{versystem}\index{system}
Hier liegen folgende (Box-) globale Daten- und Konfigurationsdateien:
\subsection{active}
\label{veractive}\index{active}
Datei enthält die Newsgruppenliste für den eingebauten Newsreader. Das
Format entspricht dem Standard-active-Format, das z.B. von INN oder
CNEWS verwendet wird. Man kann auch einfach einen Symlink auf die
active-Dateien dieser Programme legen.
\subsection{alpha.bl}
\label{veralpha.bl}\index{alpha.bl}
Das ist die Brettcode-Tabelle für das Alphabox-Gateway. Die Datei \index{Gateway!Alphabox}
enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
XXXX = /BRETTNAME
\end{lstlisting}
Dabei ist XXXX der vierstellige Alphabox-Brettcode.
\subsection{alpha.cfg}
\label{veralpha.cfg}\index{alpha.cfg}
Das ist die Konfigurationsdatei für das Alphabox-Gateway. Sie enthält
Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Name = Text
\end{lstlisting}
Folgende Einträge werden interpretiert:
\begin{tabular}{|l|l|}\hline
defaultalphadomain& Standard-Domain der Alphabox-Systeme \\\hline\index{Domain}
domains& Spezielle Domain für bestimmte Box \\\hline
\end{tabular}
Beispiel zu domains: Mit diesem Eintrag können Sie die
Standarddomain-Einstellung für bestimmte Boxen überschreiben. Beispiel:
domains=superbox.domain.de
Dieser Eintrag weist der Box mit dem Namen suberbox die Domain
.domain.de zu.\index{Domain}
\subsection{client/localhost.dbox/portinfo}
\label{verportinfo}\index{Boxstatus!/\ldots/portinfo}\index{portinfo}
\index{Konfigurationsdatei!portinfo}
Diese Datei enthält Informationen zu den einzelnen Ports, die u.a. von
ostat und webonline benutzt werden, um den Boxstatus anzuzeigen. Diese
Datei kann bei Fehlinformationen in der Datei bedenkenlos gelöscht
werden.
\subsection{default.nls}
\label{nls}\index{nls}\index{default.nls}
Die default.nls enthält die Ausgabetexte für das online Modul von dbox.
Mitgeliefert wird deutsch.nls und english.nls, die alternativ als default.nls
installiert werden können.
Die Hilfetexte sind im html Verzeichnis abgelegt.\index{Hilfetexte}
\subsection{empty.*}
\label{verempty.*}\index{Archiv}\index{empty.*}\index{Packer}
Für jeden Packer liegt hier ein leeres Archiv. Diese Archive werden für
Netcalls\index{Netcall} benötigt, wenn keine Daten gesendet werden.
\subsection{*.mnu}
\label{ver*.mnu}\index{*.mnu}\index{Menü}
Globale Menü-Dateien. Einzelne Menüdateien können auch in die Port-,
User- und Gruppen- und Box-Systemverzeichnisse gelegt werden, um so
eine individuelle Konfiguration zu erreichen.
\subsection{flags}
\label{verflags}\index{flags}\index{internal Flag}\index{Konfigurationsdatei!flags}
\index{Userflag}
Diese Datei enthält eine Liste der Userflags. Die Userflags dienen
Dazu, bestimmten Benutzergruppen bestimmte Berechtigungen einzuräumen.
Im Gegensatz zu den internal Flags haben Sie keinerlei vorgegebene
Bedeutung. Verwendet werden diese Flags z.B. von der
Balkenmenü-Online-Oberfläche.\index{online} Bevor ein Flag in einer Gruppe verwendet
werden kann, muß es hier angemeldet werden.
Nach der Neuanmeldung eines Flags ist es notwendig, alle Komponenten des dbox-Systems
neu zu starten, also neben dospool und den Ports (oserv) auch z.B. dboxradius.
\subsection{login}\index{login}
\label{verlogin}\index{Konfigurationsdatei!login}
Diese Datei enthält den Login-Screen \index{Loginscreen}der Mailbox. Da zum Zeitpunkt des
Logins der Zeichensatz noch nicht festgelegt wurde, sollten Sie in
dieser Datei auf alle Arten von Sonderzeichen (also auch Umlaute)
verzichten.
Diese datei lässt sich für jede Box, Gruppe und jeden Port im entsprechenden Verzeichnis
separat anlegen.
\subsection{logout}\index{logout}
\label{verlogout}\index{logout}\index{Konfigurationsdatei!logout}
Diese Datei enthält den Logout-Sccreen \index{Logoutscreen}der Mailbox. Hier können
Sonderzeichen verwendet werden.
\subsection{mapslist}
\label{vermapslist}\index{mapslist}\index{Konfigurationsdatei!mapslist}
\index{Brettliste}
Die Brettliste der Mailbox. Diese Datei enthält Zeilen der folgenden
Form:
\begin{lstlisting}{}
/BRETT/NAME Beschreibung
\end{lstlisting}
Die einzelnen Zeilen sollten nicht länger als 77 Zeichen sein.
\subsection{mclass}
\label{vermclass}\index{Abrechnung!E-Mail}\index{E-Mail!Abrechnung}\index{E-Mail!Klasse}
\index{Gebühren!E-Mail}\index{mclass}\index{Konfigurationsdatei!mclass}
In dieser Datei werden die E-Mail-Klassen festgesetzt. Die
E-Mail-Klassen dienen zur Volumenabrechnung der E-Mail. Die Datei
enthält Blöcke der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Name: Klassenbezeichner
Mask: Host oder Domain
Mask: Host oder Domain\index{Domain}
usw.
\end{lstlisting}
Beispiel:
\begin{lstlisting}[caption=Ein Beispiel für mclass]{}
Name: lokal
Mask: superdomain.de
Mask: zer
Name: national
Mask: de
Mask: sub.org
Mask: sub.net
Mask: sub.com
Mask: xlink.net
Mask: maz.net
Mask: z2.fidonet.org
Name: international
Mask: *
\end{lstlisting}
Diese mclass-Datei legt drei Mailklassen fest: lokal, national und
international. Es wären noch mehr Klassen denkbar, z.B. ``regional''
oder ``Europa''. Die Zuordnung von Gebühren zu den einzelnen Klassen
regelt ch\_mail.
\subsection{msgid.*}
\label{vermsgid.*}\index{msgid.*}\index{Message-ID-Datenbank}
Das ist die Message-ID-Datenbank von \dbox.
Im Dauerbetrieb sollte sie regelmäßig gecruncht werden. Siehe dazu
spoolzcn, Kapitel \ref{spoolzcn}, Seite \pageref{spoolzcn}.
\subsection{news}
\label{vernews}\index{news}\index{Konfigurationsdatei!news}
Diese Datei wird den Benutzern nach dem Anmelden im System (und vor dem
Anzeigen von welcome) angezeigt, außer wenn das internal Flag
dont\_show\_news\index{internal Flag!dont\_show\_news} gesetzt ist.
\subsection{profile}
\label{verprofile2}\index{profile}\index{Konfigurationsdatei!profile!Mailbox}
Die globale Box-Konfigurationsdatei. Sie enthält Zeilen der folgenden
Form:
Name = Text
Folgende Einträge werden interpretiert:
\index{Benutzerantrag}
\begin{longtable}{|v{5cm}| v{7cm}|} \hline
Eintrag&Funktion [Defaultwert] \tabularnewline \hline\hline
\endfirsthead
\hline
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{Fortsetzung von voriger Seite}}\\
\endhead
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{weiter auf der nächsten Seite}}\\
\hline
\endfoot
% \hline
\endlastfoot
abs\_host&Absenderhost, unter dem User auch Mails verschicken dürfen, max. 50 Zeichen\tabularnewline\hline
antrag\_gruppe, antrag.gruppe& Die Gruppe, die neue Benutzer nach einem Benutzerantrag erhalten. \tabularnewline \hline
antrag\_mail, antrag.mail& Bei Benutzeranträgen zu benachrichtigende Person \tabularnewline \hline
boxname&(required) Der Name der Hauptmailbox. \tabularnewline \hline
boxdir&Das Boxverzeichnis\tabularnewline\hline
defaulturl& \index{www}Startseite des eingebauten WWW-Browsers [http://www.web.de] \tabularnewline \hline
domain& Die Domain der Box. \tabularnewline \hline\index{Domain}\index{Organisation}
organization, organisation& Die Organisation, die die Box betreibt \tabularnewline \hline
homepage.dir&Verzeichnis, in dem die Benutzerhomepages liegen.\tabularnewline\hline\index{homepage}
homepage.url&\tabularnewline\hline
homepage.domainsuffix&/\tabularnewline\hline
homepage.domainprefix&.\tabularnewline\hline
homepage.maxfilesize&Maximale Größe der Homepagedateien beim Upload [2000000]\tabularnewline\hline
homepage.quota.size&Quota für die Größe der Homepage\tabularnewline\hline
homepage.quota.files&Quota für die Zahl der Dateien der Homepage\tabularnewline\hline
prearc\_maxsize1& [5000000]\tabularnewline\hline
praerc\_maxsize2&ab welcher Größe neue Janus2-Puffer gebildet werden sollen [500000]\tabularnewline\hline
spoolzcm\_checkabs&Absender der Mails prüfen (sollte nicht geändert werden) [1]\tabularnewline\hline
spoolzcn\_checkabs&Absender der News prüfen (sollte nicht geändert werden) [1]\tabularnewline\hline
dte& [0]\tabularnewline\hline
slipaddr& [0]\tabularnewline\hline
console&\tabularnewline\hline
comport&\tabularnewline\hline
telefon&\tabularnewline\hline
port&\tabularnewline\hline
radius.ignore-nas-port& [0], bei fehlerhaften Portnummern eines Portmasters
auf 1 setzen\tabularnewline\hline
radius\_secret&\tabularnewline\hline
radius\_ip\_address& [0]\tabularnewline\hline
radius\_auth\_server& [0]\tabularnewline\hline
radius\_acct\_server& [0]\tabularnewline\hline
webonline\_bgcolor&Hintergrundfarbe für Webonline [\#c0c0c0]\tabularnewline\hline
webonline\_thbgcolor&Tabellenkopf Hintergrundfarbe [\#ff0000]\tabularnewline\hline
webonline\_thfcolor&Tabellenkopf Schriftfarbe [\#ffffff]\tabularnewline\hline
webonline\_tablebgcolor1&Tabellenhintergrundfarbe 1 [\#efefef]\tabularnewline\hline
webonline\_tablebgcolor2&Tabellenhintergrundfarbe 2 [\#c9c9c9]\tabularnewline\hline
archieserver&\tabularnewline\hline
midcount& [0]\tabularnewline\hline
sommerzeit& [TRUE]\tabularnewline\hline
zeitzoneplus& [TRUE]\tabularnewline\hline
zeitzonestd& [0]\tabularnewline\hline
zeitzonemin& [0]\tabularnewline\hline
currency\_scale&Nachkommastellen der Währung [2]\tabularnewline\hline
currency\_symbol&Symbol der Währung [DM]\tabularnewline\hline
mwstsatz&Mehrwertsteuersatz in Promille (160 = 16\%) [0]\tabularnewline\hline
col1v& [16]\tabularnewline\hline
col1h& [16]\tabularnewline\hline
col2v& [7]\tabularnewline\hline
col2h& [4]\tabularnewline\hline
col3v& [7+8]\tabularnewline\hline
col3h& [1]\tabularnewline\hline
mainsystem&Einstellung für verteilte \dbox Systeme [FALSE]\tabularnewline\hline
public\_terminal& [FALSE]\tabularnewline\hline
console\_charset&Zeichensatz der Konsole [IBM]\tabularnewline\hline
prvunzustellbar&Brett, in dem unzustellbare Mails landen [/SYS/UNZUSTELLBAR/PRV]\tabularnewline\hline
brtunzustellbar&Brett, in dem unzustellbare News landen [/SYS/UNZUSTELLBAR/BRT]\tabularnewline\hline
\caption{Einträge der Box-Konfigurationsdatei}
\end{longtable}
\subsection{protocols}
\label{protocols}\index{protocols}
Diese Datei wird in Zukunft steuern, mit welchen Protokollen sich welche User
einloggen können.
Im Kompatibilitätsmodus und für einen störungsfreien Betrieb darf diese Datei {\it nicht}
existieren.
\subsection{shutdown}
\label{vershutdown}\index{shutdown}
Wenn diese Datei existiert, wird das Mailbox-System automatisch
vollständig beendet. Vergessen Sie nicht, diese Datei wieder zu
löschen, wenn \dbox das nächste mal gestartet werden soll!
\subsection{spoollog}
\label{verspoollog}\index{spoollog}\index{Logfile!Spooler}
Die Logfile des \dbox-Spoolers.
\subsection{spoolzcn.log}
\label{vernewslog}\index{spoolzcn.log}
Diese Logfile enthält Informationen über den Transport der
Brettnachrichten in der Box.\index{Logfile!News}
\subsection{welcome}
\label{verwelcome}\index{welcome}\index{Konfigurationsdatei!welcome}
Diese Datei wird den Benutzern nach dem Anmelden im System (und nach
dem Anzeigen von news) angezeigt, außer wenn das internal Flag
dont\_show\_welcome\index{internal Flag!dont\_show\_welcome} gesetzt ist.
Scheint nicht zu funktionieren.
\section{tmp}
\label{vertmp}\index{tmp}
Dieses Verzeichnis enthält temporäre Dateien von \dbox.
\section{Das Boxverzeichnis}
\label{verboxverzeichnis}\index{Boxverzeichnis}
Zusätzlich wird noch für jede installierte Mailbox ein Verzeichnis mit
dem Namen der Mailbox angelegt. Dieses Verzeichnis hat folgende
Unterverzeichnisse:
\subsection{bad}
\label{verbad}\index{bad}
In diesem Verzeichnis werden die als fehlerhaft erkannten Pufferdateien
der Systeme und Points der Box gesammelt.
\subsection{bretter}
\label{verbretter}\index{bretter}
In diesem Verzeichnis finden sich die Bretter der Mailbox.
\subsubsection{profile}
\label{brettprofile}\index{Profile!Brett}
Die Einstellungen zu jedem Brett bzw. Brettverzeichnis
Erkannt werden folgende Einträge
\begin{longtable}{|v{3cm}|v{7.5cm}|} \hline
\endfirsthead
\hline
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{Fortsetzung von voriger Seite}}\\
\endhead
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{weiter auf der nächsten Seite}}\\
\hline
\endfoot
% \hline
\endlastfoot
type&Art des Bretts\tabularnewline \hline
betreff&Ein Titel, der bei Brettern angezeigt wird\tabularnewline \hline
memo&Ein interner Vermerk\tabularnewline \hline
betreuuer&nur bei ZConnect Brettern: User, der im Brett löschen darf\tabularnewline \hline
forceextern&nur bei ZConnect Brettern: Nachrichten werden immer in einzelnen Dateien abgelegt\tabularnewline \hline
nntp\_server&nur bei NNTP Brettern: IP des Servers, der kontaktiert wird\tabularnewline \hline
fs\_path&nur bei Filesystem Brettern: Verzeichnis, das aufgerufen wird\tabularnewline \hline
nextid&wird automatisch eingetragen und bezeichnet die laufende Nummer der nächsten Nachricht\tabularnewline \hline
\caption{Einträge der Brett profile}
\end{longtable}
Mögliche Typen
\begin{lstlisting}{}
0 = Verzeichnis, das Bretter enthält
1 = ZConnect
2 = Lokales Newssystem
3 = NNTP
4 = Filesystem
\end{lstlisting}
\subsubsection{header}
In dieser datei werden die Headerinformationen gespeichert.
Kurze Nachrichten liegen komplett in der datei header,
falls nicht \dq Immer extern\dq\/ beim Brett gewählt wurde.
\subsubsection{index}
Diese Binärdatei enthält den Index, der Header und Nachrichtentext
verbindet.
\subsection{fileserv}
\label{verfileserv}\index{fileserv}
Dieses Verzeichnis beherbergt den Fileserver der Box und wird bei
der Grundinstallation nicht angelegt.
\subsection{gruppen}
\label{vergruppen}\index{gruppen}
Hier werden die Gruppen der Box gespeichert. Für jede Gruppe existiert
ein Unterverzeichnis in diesem Verzeichnis. Sie können also einfach
eine weitere Gruppe anlegen bzw. eine Gruppe löschen, indem Sie in
diesem Verzeichnis ein Unterverzeichnis anlegen bzw. löschen. Nutzen
Sie auch die Möglichkeiten der Symlinks!
Die einzelnen Gruppen-Unterverzeichnisse können u.a. folgende
Konfigurationsdateien enthalten (siehe auch Kapitel: \ref{versuchreihenfolge}, Seite: \pageref{versuchreihenfolge}):
\subsubsection{bretter}
\index{bretter}\index{Konfigurationsdatei!bretter}
Diese Datei regelt, welche Bretter die User, die der Gruppe angehören
lesen und beschreiben dürfen. Sie enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
/BRETT/NAME Attribut [userflag]
\end{lstlisting}
Der Brettname darf die Jokerzeichen * und ? enthalten. Das Attribut
kann folgende Werte annehmen:
\begin{tabular}{|l|l|} \hline
-& Keine Zugriffsrechte \\\hline
R& Nur Leserechte \\\hline
RW& Lese- und Schreibrecht \\\hline
\end{tabular}
Das optionale userflag muss vorher beim System angemeldet sein (siehe
Seite \pageref{verflags}) und
kann dann mit der Zeile
\begin{lstlisting}{}
userflag.flagname=1
\end{lstlisting}
im Gruppen- oder Userprofile eingetragen werden.
Für die Userprofile integriert man die Flagvergabe
zweckmäßigerweise in eine Menüdatei (siehe Menüdateien, Kap. \ref{ver*.mnu}).
Werden Jokerzeichen verwendet, so wird das Attribut in der ersten
passenden Zeile verwendet.
Beispiel:
(/BOXNAME/BEKANNTMACHUNGEN ist nur für Inhaber des userflags bretter schreibbar)
\begin{lstlisting}[caption=Beispiel für bretter]{}
/BOXNAME/BEKANNTMACHUNGEN RW wartung
/BOXNAME/BEKANNTMACHUNGEN R
/ROUTING/* -
/SERVER/* R
/SYS/UNZUSTELLBAR/* -
/Z-NETZ/WICHTIG R
/* RW
\end{lstlisting}
\subsubsection{ch\_host}
\index{ch\_host}\index{Gebühren!E-Mail}\index{Konfigurationsdatei!ch\_host}
In dieser Datei können Volumengebühren für Netztraffic, der im
eingebauten \index{www}WWW-Browser entsteht, erhoben werden. Die Datei enthält
Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Host/Domain Bytes pro PF
\end{lstlisting}
Beispiel:
\begin{lstlisting}[caption=Beispiel für ch\_host]{}
localhost 0
*.de 0
* 1000
\end{lstlisting}
Diese Datei erhebt Volumengebühren von 1 PF pro Kilobyte für
internationalen Netztraffic.
\subsubsection{ch\_mail}
\index{ch\_mail}\index{Abrechnung!E-Mail}\index{Abrechnung!Traffic}\index{E-Mail!Abrechnung}\index{Konfigurationsdatei!ch\_mail}
In dieser Datei können Volumengebühren für E-Mails erhoben werden. Die
Datei enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Mailklasse Bytes pro PF
\end{lstlisting}
Die Mailklassen werden in mclass (siehe Kapitel: \ref{vermclass}, Seite: \pageref{vermclass}) festgelegt.
Beispiel:
\begin{lstlisting}[caption=Beispiel für ch\_mail]{}
lokal 0
national 4000
international 2000
\end{lstlisting}
Diese Datei erhebt Volumengebühren von 2,50 DM pro Megabyte nationaler
E-Mail und 5,00 DM pro Megabyte internationaler E-Mail. Lokale Mail ist
kostenlos.
\subsubsection{Menü-Charge Dateien *.chg}
\label{chmenu}\index{*.chg}\index{Abrechnung!Online-Zeit}\index{Konfigurationsdatei!*.chg}
In dieser Datei können Zeitgebühren für die Benutzung eines Menüs erhoben werden. Die Datei
enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
displayunit=n
unit=m
unitprice=x.yy
description=bezeichnung
\end{lstlisting}
dabei ist n 0 oder 1, m die Dauer einer Einheit in Sekunden und x.yy der Preis.
Die Bezeichnung ist wahlfrei und taucht in den Kontoauszügen auf.
Die Namen der Charge Dateien entsprechen denen der Menüs
ohne die Endung .mnu Folgende Namen
haben vorbelegte Bedeutung:
\begin{tabular}{|l|l|} \hline
netcall& Netztransfers aller Art \\\hline\index{Konfigurationsdatei!netcall.chg}\index{netcall}\index{netcall.chg}
slip& Internet Online-Nutzung \index{SLIP}\index{Konfigurationsdatei!slip.chg}\index{SLIP}\index{PPP}\index{slip.chg}\\\hline
\end{tabular}
Beispiel:
\begin{lstlisting}[caption=Beispiel für netcall.chg]{}
displayunit=1
unit=36
unitprice=0.01
description=Netcall
\end{lstlisting}
Diese Datei erhebt Zeitgebühren von DM 1 pro Stunde auf die Nutzung von
Netztransfers.
Wenn Menü und Untermenüs mit Gebühren belegt werden, so werden die
entsprechenden Gebühren doppelt berechnet.
{\bf Wichtiger Hinweis:}
Ist die Datei netcall.chg bzw. slip.chg nicht vorhanden, so
ist kein Netcall bzw. kein SLIP/PPP für Mitglieder dieser Gruppe
gestattet.
Ist eine unit mit 0 belegt, so ist der
entsprechende Dienst für die Benutzer der Gruppe gesperrt.
\marginpar[{\hfill \rule[-6.5mm]{1mm}{22mm}}]{\rule[-6.5mm]{1mm}{22mm}}
\subsubsection{profile}
\index{profile}\index{Konfigurationsdatei!profile!Gruppe}
Diese Datei regelt die Rechte der Benutzer der jeweiligen Gruppe. Sie
enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Name = Text
\end{lstlisting}
Flags\index{Flags} werden in folgender Form angegeben:
\begin{lstlisting}{}
internalflag.LOGIN_NETZ=1
userflag.wartung=1
\end{lstlisting}
Ein nicht vorhandenes Flag ist äquivalent zu =0.
Folgende Einträge werden interpretiert:
\index{Security-Level}
\index{Konfigurationsdatei!news}\index{Konfigurationsdatei!welcome}
\index{Benutzerantrag}
\begin{tabular}{|v{4cm}| v{6cm}|} \hline
account.set& ermöglicht der Gruppe, Aliase zu eigenständigen Accounts zu machen
\index{account.set}\index{Account}\index{Alias} \tabularnewline \hline
internalflag& Die internal Flags der User der Gruppe\index{internal Flag} \tabularnewline \hline
mainmenu& Name der Start-Menüdatei (ohne die Endung .mnu) \tabularnewline \hline
maxalias& Zahl der möglichen Aliase pro Account\index{Alias}\tabularnewline \hline
maxemailtab& Zahl der maximalen Einträge in der e-mail Tabelle\index{emailtabelle}
\index{maxemailtab}\tabularnewline \hline
netzberechtigung& 0, wenn die User der Gruppe keinen Zugriff auf die Netzwerkfuntktionen haben sollen, 1, wenn die User der Gruppe Zugriff auf die Netzwerkfuntionen haben sollen \tabularnewline \hline
security& Das Security-Level der User der Gruppe \tabularnewline \hline
timeout& Die Online-Zeit der User der Gruppe in Minuten \tabularnewline \hline
userflag& Die Userflags der User der Gruppe \index{Userflag}\tabularnewline \hline
\end{tabular}
Folgende internalflags sind definiert:\index{internal Flag}
\begin{longtable}{|v{5cm}|v{6cm}|} \hline
\endfirsthead
\hline
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{Fortsetzung von voriger Seite}}\\
\endhead
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{weiter auf der nächsten Seite}}\\
\hline
\endfoot
% \hline
\endlastfoot
CHARGE\_MAIL& E-Mail berechnen \tabularnewline \hline
DONT\_SHOW\_NEWSFLASH& Datei news nicht anzeigen \tabularnewline \hline
DONT\_SHOW\_WELCOME& Datei welcome nicht anzeigen \tabularnewline \hline
DONT\_SHOW\_LOGOUT& Datei logout nicht anzeigen \index{logout}\tabularnewline \hline
LOGIN\_ONLINE& Login über die Online-Oberflächen (Balkenmenü, Kommandozeile) erlauben \tabularnewline \hline
LOGIN\_SLIP& Login über SLIP/PPP erlauben \index{SLIP}\tabularnewline \hline
LOGIN\_NETZ& Netztransfer erlauben \tabularnewline \hline
LOGIN\_WEB& Login über webonline erlauben \tabularnewline \hline\index{webonline}
LOGIN\_POP3& POP3-Login und IMAP4-Login erlauben \index{POP3}\index{IMAP4}\tabularnewline \hline
SETTINGS\_VERTRETUNG& Ist dieses Flag gesetzt, so kann sich der Benutzer seinen Vertreter selbst einstellen. \index{Vertreter}\tabularnewline \hline
VERWMENU\_POINT& Zugriff auf die Pointverwaltung gestatten \tabularnewline \hline
VERWMENU\_NETZ& Zugriff auf die Pollsystem-Verwaltung gestatten \tabularnewline \hline
VERWMENU\_BRETTER& Zugriff auf die Brettverwaltung gestatten \tabularnewline \hline
VERWMENU\_ALLGEMEIN& Zugriff auf die übrigen Verwaltungsmenüfunktionen\index{Verwaltungsmenü} \tabularnewline \hline
WEBONLINE\_ADMIN& Zugriff auf die Webadmin Funktion \index{webadmin}\index{internal Flag!webonline\_admin}\tabularnewline \hline
WEBONLINE\_CA&Erlaubnis zur Nutzung der Zertifzikatserstellung in webonline \index{Zertifikat}\index{internal Flag!webonline\_ca}\tabularnewline \hline
\caption{Internalflags}
\end{longtable}
Die Variable security kann die Werte 0 bis 9 annehmen, wobei 9 das \index{security}
Sysop-Security-Level ist. Effekt der Security-Levels ist, daß z.B. ein
Benutzer mit Security-Level 5 im Verwaltungsmenü nur Benutzer mit
Security-Level 4 oder weniger bearbeiten kann. Eine Ausnahme bilden
Benutzer mit Security-Level 9, die alle Funktionen der Box ohne
Sicherheitsbeschränkungen durchführen dürfen.
Die Userflags werden in der Datei flags definiert (siehe Kapitel: \ref{verflags}, Seite: \pageref{verflags}).\index{Userflag}
\subsection{lock}
\label{verlock}\index{lock}
Hier werden verschiedene Lockfiles abgelegt.
\subsection{log}
\label{logfiles}\index{log}\index{logfiles}
\subsubsection{dboximap4.log}
\index{dboximap4.log}\index{Logfile!dboximap4}
Die Logdatei des dboximap4 Servers.
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:26:13: debug: 8027 >1 capability<
06.09.2000, 11:26:13: debug: 8027 >2 authenticate login<
06.09.2000, 11:26:14: debug: 8027 >3 login "bspuser"
"123456"<
06.09.2000, 11:26:14: login: bspuser: Successfull imap4
login from 192.168.1.2
06.09.2000, 11:26:14: debug: 8027 >4 select "INBOX/TEST"<
06.09.2000, 11:26:14: debug: 8027 >xxxx logout<
\end{lstlisting}
\subsubsection{dboxpop3.log}
\index{dboxpop3.log}\index{Logfile!dboxpop3}
Die Logdatei des dboxpop3 Servers.
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:26:56: login: bspuser: Successfull pop3
login from 192.168.1.2
\end{lstlisting}
\subsubsection{maps.log}
\index{mapslog}\index{Logfile!maps}
Das ist die Logdatei von maps.
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:27:01: doinhaltindex3: bspuser: DOINHALT
/de/soc/pflichtdienste
06.09.2000, 11:27:10: domapsmail: bspuser: Bearbeite
Kommando "LIST VERBOSE BRETTER *"
06.09.2000, 11:27:31: domapsmail: bspuser: Bearbeite
Kommando "PM LOESCHEN"
06.09.2000, 11:28:01: domapsmail: bspuser: Bearbeite
Kommando "ADD"
\end{lstlisting}
\subsubsection{news.log}
\index{news.log}\index{Logfile!news}
Diese Datei enthält Informationen zum Newsspool, vor allem
Hinweise auf Rekursionen\index{Rekrusion}, also Nachrichten, deren Message-ID
schon in der Message-Datenbank enthalten ist.
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:27:58: spoolnews: Rekursion System bspsystem
ID <789aBCdef0@kroening.hit.handshake.de>
\end{lstlisting}
\subsubsection{omail.log}
\index{omail.log}\index{Logfile!omail}
Noch aktuell?
\subsubsection{onews.log}
\index{onews.log}\index{Logfile!onews}
Enthält Informationen zum onews Prozess, z.B. cancel Meldungen\index{cancel}
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:27:35: cancelarticle: Nachricht
<8p4pv4$c4eq5$1@handshake.de> geloescht
\end{lstlisting}
\subsubsection{prearc.log}
\index{prearc.log}\index{Logfile!prearc}
Enthält Informationen zum prearc Prozess
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:27:25: doprearcjanusunpack: Datei zu klein:
/home/dbox/boxname/user/bspuser/in_0.zip
\end{lstlisting}
\subsubsection{spoolzcm.log}
\index{maillog}\index{Logfile!spoolzcm}\index{spoolzcm.log}
Enthält Informationen zum spoolzcm Prozess
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:27:26: spoolfile: Verteile 12345 Bytes von
System bspuser@boxname
06.09.2000, 11:27:27: spoolfile: Daten verteilt
\end{lstlisting}
\subsubsection{webadmin.log}
\index{webadmin.log}\index{Logfile!webadmin}
Wird erst bei Fertigstellung des webadmin Moduls von Bedeutung sein.
\subsubsection{webonline.log}
\index{webonline.log}\index{Logfile!webonline}
Die Logdatei zum webonline Modul
Beispielinhalt:
\begin{lstlisting}{}
06.09.2000, 11:27:53: webonline: Falscher Username
"vorname nachname"
06.09.2000, 11:27:58: webonline: bspuser: Falsches Passwort
06.09.2000, 11:28:11: webonline: bspuser: Erfolgreiche
Authentikation
06.09.2000, 11:28:42: webonline.doalias: beispuser: Alias
"beispuser" wird durch User "bspuser" geloescht!
\end{lstlisting}{}
\subsection{spool}
\label{verspool}\index{spool}
\subsubsection{zcmail}
\label{verzcmail}\index{spoolzcm}
In diesem Verzeichnis werden die durch spoolzcm zu verteilenden
Pufferdateien abgelegt. Die Dateinamen müssen folgenden Regeln genügen:
\begin{lstlisting}{}
username.Extention
\end{lstlisting}
Der User muß in der Box eingetragen sein; die Extention darf keine
weiteren Punkte enthalten.
\subsubsection{zcnews}
\label{verzcnews}\index{spoolzcn}
In diesem Verzeichnis werden die durch spoolzcn zu verteilenden
Pufferdateien abgelegt. Die Dateinamen müssen folgenden Regeln genügen:
\begin{lstlisting}{}
username.Extention
\end{lstlisting}
Der User muß in der Box eingetragen sein; die Extention darf keine
weiteren Punkte enthalten.
\subsection{system}
\label{versystem2}\index{system}
Dieses Verzeichnis kann u.A. folgende Konfigurationsdateien enthalten
(siehe auch Kapitel: \ref{versuchreihenfolge}, Seite: \pageref{versuchreihenfolge}):
\subsubsection{pointlist}
\index{pointlist}
Die Pointliste dient der Übersetzung von Pointnamen in Usernamen.
Dabei kann ein anderes Passwort vergeben werden.
Im Port-logfile wird eine Anmeldung über die pointlist besonders vermerkt.
Normalerweise bestehen die im Pointprogramm einzutragenden Namen aus
BOXNAME-USERNAME (z.B. BOX-BSPUSER).
Beispieleinträge:
\begin{lstlisting}{}
BOX-007 XcfsdE33 j.bond
POINTY ab23sd bspuser
\end{lstlisting}
\subsubsection{profile}
\index{profile}\index{Konfigurationsdatei!profile!Box}
Diese Konfigurationsdatei entspricht der globalen profile-Datei (siehe
Kapitel: \ref{verprofile}, Seite: \pageref{verprofile}).
Hier werden üblicherweise folgende Einträge für die Box
individuell bestimmt:
\begin{tabular}{|v{4cm}| v{6cm}|} \hline
antrag\_gruppe& Die Gruppe, die neue Benutzer nach einem Benutzerantrag erhalten. \tabularnewline \hline
antrag\_mail& Bei Benutzeranträgen zu benachrichtigende Person \tabularnewline \hline
defaulturl& Startseite des eingebauten \index{www}WWW-Browsers \tabularnewline \hline
domain& Die Domain der Box. \tabularnewline \hline\index{Domain}
organization& Die Organisation, die die Box betreibt \index{Organisation}\tabularnewline \hline
\end{tabular}
\subsubsection{protocols}
\index{protocols}
Siehe system Verzeichnis \ref{protocols}, Seite \pageref{protocols}.
\subsubsection{routing}\label{verrrouting}
\index{routing}\index{Konfigurationsdatei!routing}\index{Routingtabelle}
Mit dieser Datei wird das Domainrouting von \dbox gesteuert. Die \index{Domainrouting}
Datei besteht aus Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Bezeichner: Text
\end{lstlisting}
Folgende Bezeichner werden ausgewertet:
\begin{tabular}{|v{3cm}| v{7.5cm}|} \hline
absmask& Setzt einen Absender-Filter für folgende domain- oder stop Zeilen fest. \tabularnewline \hline
domain& Definiert das Routing der angegebenen Domain (mit führendem Punkt) oder Host (ohne Punkt). \index{Domain}\tabularnewline \hline
domainserver& Setzt den Domainserver für folgende domain-Zeilen fest. Ohne Argument wird die eigene Box als Domainserver festgelegt. \index{Domainserver}\tabularnewline \hline
maxlen& Setzt einen Mailgrößen-Filter für folgende domain-Zeilen fest. \tabularnewline \hline
stop& Nachrichten, die angegebenen Empfänger haben (Jokerzeichen sind erlaubt) werden als unzustellbar behandelt \tabularnewline \hline
\end{tabular}
Beispiel:
\begin{lstlisting}{}
absmask: *
Domainserver: smarthost
Maxlen: 7000000
Domain: .
Domainserver: bspuser
Maxlen: 0
Domain: bspuser.de
Domainserver:
Domain: .bspuser.de
\end{lstlisting}
routet alle nicht zu Usern und Systemen (mit Domain) passenden Mails
an das System (User) smarthost bis zu einer Größe von 7MB.
Mails an *@bspuser.de wird an den User (das System) bspuser weitergeleitet.
Mails an *@*.bspuser.de landen in unzustellbar.
\subsubsection{username}
\index{username}\label{username}\label{verusername}
Mit dieser Datei wird dafür gesorgt, daß bei Useranträgen
keine unerwünschten Usernamen eingetragen werden.
Die mitgelieferte Datei bietet genügend Informationen und Beispiele.
\subsection{ticket}
\label{verticket}\index{ticket}
\subsubsection{domain}
\subsubsection{tickets}
\subsection{todo}
\label{vertodo}\index{todo}
Dieses Verzeichnis enthält Flag-Dateien von \dbox. Es wird u.a. von
omail und prearc benutzt.
\subsection{user}
\label{veruser}\index{user}
Dieses Verzeichnis enthält die User der Mailbox. Für jeden User
existiert ein Unterverzeichnis in diesem Verzeichnis. Sie können also
einfach einen weiteren User anlegen bzw. einen User löschen, indem Sie
in diesem Verzeichnis ein Unterverzeichnis anlegen bzw. löschen. Nutzen
Sie auch die Möglichkeiten der Symlinks!
Das User-Verzeichnis kann u.a. folgende Konfigurationsdateien enthalten
(siehe auch Kapitel: \ref{versuchreihenfolge}, Seite: \pageref{versuchreihenfolge}):
\subsubsection{alias}
\index{alias}
Enthält die Aliasnamen des Users
\subsubsection{einzug}
\index{Bankverbindung}\index{einzug}
Diese Datei enthält die Bankverbindung des Benutzers zum
Lastschrifteinzug. Sie enthält Zeilen der folgenden Form:\index{Lastschrifteinzug}
\begin{lstlisting}{}
Name = Text
\end{lstlisting}
Folgende Einträge werden interpretiert:
\begin{tabular}{|v{4cm}| v{6.5cm}|} \hline
kontoinhaber& Name des Kontoinhabers \tabularnewline \hline
bank& Name der Bank \tabularnewline \hline
blz& Bankleitzahl \tabularnewline \hline
kontonummer& Kontonummer \tabularnewline \hline
einzugsermaechtigung& 0, wenn Einzugsermächtigung nicht erteilt, 1, wenn Einzugsermächtigung erteilt \tabularnewline \hline
\end{tabular}
\subsubsection{emailtab}
\index{emailtab}
Diese Datei wird vom User über webonline erzeugt.
Die Anzahl der Einträge wird mit dem Flag
\begin{lstlisting}{}
maxemailtab = n
\end{lstlisting}
gesteuert, wobei n die Zahl der Einträge angibt.
Das Flag kann im Gruppenprofile oder Userprofile angelegt werden und hat den
Standardwert 0.
\subsubsection{feed}
\index{feed}
Dient vor allem bei Systemen dazu, Bretter oder Bretthierarchien
zuzuweisen. Im Gegensatz zu maps kann diese Datei nicht vom User/System
mit MAPS bearbeitet werden.
Es handelt sich also um ein Zwangabbonement der Bretter. Eine Überprüfung
der Rechte anhand der Gruppen-bretter (siehe Kapitel \ref{vergruppen}) findet nicht statt.
Beispiel:
\begin{lstlisting}{}
/BOX/BEKANNTMACHUNGEN
/CL/*
\end{lstlisting}
\subsubsection{folders}\index{folders}\label{verfolders}
Diese Datei enthält die IMAP Namen der Mailfolder, die zusätzlich angelegt wurden. Die durchnummerierten Folder befinden sich im Verzeichnis mfolders, Abschnitt\ref{vermfolders}.
\subsubsection{konto}
\index{Buchungen}\index{konto}
Diese Datei enthält die Buchungen des Benutzers.
\subsubsection{locked / unlocked}
\index{locked / unlocked}
Diese beiden Dateien werden zur Sicherung des Zugriffs auf das
Nachrichtenarchiv eingesetzt.
\subsubsection{logfile}
\index{logfile}\index{Logfile!User-}
Hier werden alle Aktivitäten des Users mitgeloggt.
Aus datenschutzrecht\-lichen Grün\-den sollte die Logdatei nicht
länger als zwei Abrechnungsperioden aufbewahrt werden.
\subsubsection{mail}\label{vermail}
\index{mail}\index{Postfach}
Dieses Verzeichnis enthält die private Post des Benutzers
und wird von webonline, pop3 oder imap4 benutzt.\index{E-Mail}
Bei reinen Points oder Systemen kann dieses Postfach mit dem
Userverwaltungs-Menupunkt System, \dq Postfach aus\dq\/ ausgeschaltet werden.
Bei Benutzung von IMAP entspricht dieser Folder der INBOX.
\subsubsection{mail.log}
\index{mail!log}
Diese Datei zeichnet ein- und ausgehende Mails mit Zeitstempel,
Absender, Em\-pfänger und Message-ID auf.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen sollte diese Datei
maximal zwei Abrechnungszeiträume bestehen bleiben.
\subsubsection{mailcert.pem}
\index{mailcert}\index{Zertifikat}\index{PEM}
Diese Datei wird generiert, wenn der User ein Zertifikat über die
Webonline Oberfläche erstellt, und enthält das PEM-Zertifikat.
\subsubsection{maps}
\index{maps}\index{Brettabo}
Diese Datei wird automatisch durch die Benutzung von MAPS
generiert und enthält die bestellten Bretter.
{\bf Wichtiger Hinweis:}Pointpuffer mit Mails werden nur angelegt, wenn die Datei
maps existiert.
Wenn sich nachträglich die Brettrechte ändern, findet keine Überprüfung der Inhalte
dieser Datei statt. Das Problem wird erst deutlich, wenn ein user in ein bestelltes Brett
schreiben möchte, für das er keine Rechte mehr hat. Siehe dazu Kapitel \ref{vergruppen},
Gruppen - Bretter, Seite \pageref{vergruppen}.
\subsubsection{mfilter}
\index{mfilter}\index{Filterdatei}\label{mfilter}\label{vermfilter}
Durch geeignete Einträge in diese Datei wird spoolzcm dazu gebracht, in bereits bestehende
IMAP Folder die Nachrichten nach Absender oder Empfängeradresse zu sortieren (mail envelope).
Beispiel:
\begin{lstlisting}{}
break=1;envelope.to:dbox@*;mailbox:Listen/dbox
break=1;envelope.to:postmaster@*;mailbox:Listen/postmaster
break=1;envelope.from:mailer-daemon@hostrechner.de;
mailbox:Listen/mailer
mailbox:INBOX
\end{lstlisting}
Vorausgesetzt, dass das Mailrouting bereits eingerichtet ist, werden anhand der
Beispieleinträge alle Nachrichten an dbox@*, die an diesen User geroutet wurden, in den
Folder Listen/dbox abgelegt.
Mails vom Mailer-daemon auf hostrechner.de landen im Folder Listen/mailer.
Zu beachten ist, dass die Folder nicht automatisch angelegt werden und dass der letzte Eintrag
den Default-Eintrag enthalten muss (z.B. INBOX).
Die Namen der Folder liegen in der Datei folders (Seite \pageref{verfolders}).
\subsubsection{mfolders}\index{mfolders}\label{vermfolders}
In diesem Verzeichnis liegen in numerischer Reihenfolge die zusätzlich
angelegten IMAP Folder. Die zugehörigen Namen werden in der Datei
folders (Seite \pageref{verfolders}) abgelegt.
Der Aufbau entspricht dem Verzeichnis mail (Seite \pageref{vermail}).
\subsubsection{profile}
\index{profile}\index{Konfigurationsdatei!profile!User}
Diese Datei enthält die persönlichen Einstellungen des Benutzers (und
natürlich auch der Systeme). Sie enthält Zeilen der folgenden Form:
\begin{lstlisting}{}
Name = Text
\end{lstlisting}
Folgende Einträge werden interpretiert:
\begin{longtable}{|v{3.2cm}| v{7.3cm}|} \hline
\endfirsthead
\hline
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{Fortsetzung von voriger Seite}}\\
\endhead
\multicolumn{2}{|r|}{\textit{weiter auf der nächsten Seite}}\\
\hline
\endfoot
% \hline
\endlastfoot
account.set& erlaubt bei 1, Aliase zu eigenständigen Accounts zu machen \index{Account}
\tabularnewline\hline
Alias& Der Originalusername. Kommt nur im profile eines Alias vor.\index{alias}\tabularnewline\hline
Allemps& 0, wenn nicht alle EMPs durchgereicht werden sollen, 1, wenn alle EMPs durchgereicht werden sollen \tabularnewline \hline
Anrufe& Anzahl der Anrufe \tabularnewline \hline
Anschriftfrei& 0, wenn Anschrift nicht freigegeben, 1, wenn Anschrift freigegeben \tabularnewline \hline
Betreff& Beschreibung zu dem Benutzer \tabularnewline \hline
Buchungsnummer& laufende Buchungsnummer (siehe konto) \tabularnewline \hline
challenge.created& interner Vermerk von webonline\tabularnewline\hline
challenge.oldtoken& altes Token von webonline\tabularnewline\hline
challenge.token& aktuelles Token von webonline\tabularnewline\hline
Charset& Zeichensatz des Benutzers \tabularnewline \hline
ChatAnrede& Anrede während des Online-Chats \tabularnewline \hline
Cryptedpassword& \dq verschlüsseltes\dq\/ Passwort des Users, locked bei aliasen \tabularnewline\hline
disablepop& Mailpostfach in Verzeichnis mail ausschalten \tabularnewline\hline
dogastsettings& Nach dem Einloggen nach Terminal und Farben fragen \tabularnewline \hline
Domains& Domains des Systems \index{Domain}\tabularnewline \hline
Eintragsdatum& Datum des Ersteintrags des Users\tabularnewline\hline
Fax& Faxnummer des Benutzers \tabularnewline \hline
Firma& Name der Firma \tabularnewline \hline
Gruppe& Gruppe des Benutzers \tabularnewline \hline
Konto& Kontostand in PF \tabularnewline \hline
Konto.scale& Nachkommastellen des Kontos \tabularnewline\hline
Kontoueberzug& 0, wenn Kontoüberzug nicht gestattet, 1, wenn Kontoüberzug gestattet \tabularnewline \hline
Kundennummer& Kundennummer des Benutzers \tabularnewline \hline
lastpasswordchange& Datum der letzten Passwortänderung \tabularnewline\hline
Letzteranruf& Datum des letzten Anrufs \tabularnewline \hline
Lines& Zeilen im Terminalbetrieb \tabularnewline \hline
Maps& Maps-berechtigte Benutzer \tabularnewline \hline
maxalias& Anzahl der möglichen Aliase\index{Alias!Anzahl}\index{maxalias}\tabularnewline\hline
maxemailtab& Anzahl der Einträge in einer E-Mail Tabelle (siehe emailtab)\index{maxemailtab}
\tabularnewline\hline
Maxlen& Maximale Größe einer E-Mail an das System \tabularnewline \hline
Memo& Bemerkung zum User\tabularnewline\hline
Nachname& Nachname des Benutzers \tabularnewline \hline
Nachrichtenanzeige& Reihenfolge der Nachrichtenanzeige (0 neueste zuletzt/1 neueste zuerst) \index{Nachrichten!Reihenfolge der} \tabularnewline \hline
Netztyp& Netztyp des Systems / Points \tabularnewline \hline
Neuegruppe& Name der neuen Gruppe \tabularnewline \hline
Neuegruppeam& Datum, ab dem die neue Gruppe gültig sein soll \tabularnewline \hline
Oberflaeche& Online-Oberfläche (Komandozeile, Balkenmenü, etc.) \tabularnewline \hline
Ort& PLZ und Wohnort \tabularnewline \hline
Packer& Packer des Systems / Points \tabularnewline \hline
Passwort& Passwort des Benutzers \tabularnewline \hline
SlipAddr& IP-Adresse des Benutzers für SLIP/PPP (bei statischer Vergabe) \tabularnewline \hline
Sonstiges& Sonstige Hinweise des Benutzers \tabularnewline \hline
Strasse& Straße und Hausnummer \tabularnewline \hline
Telefon& Telefonnummer des Benutzers \tabularnewline \hline
Telefon\_Data& (Modem-)Telefonnummer des Systems \tabularnewline \hline
Usecolor& 0, wenn keine Farben verwendet werden sollen, 1, wenn Farben verwendet werden sollen \tabularnewline \hline
Vertretung& Vertreter des Benutzers (der Vertreter erhält ene Kopie jeder Mail an den Benutzer) \tabularnewline \hline
Vorname& Vorname des Benutzers \tabularnewline \hline
\caption{Userprofile}
\end{longtable}
Alle Datumsangaben sind in Sekunden seit dem 1.1.1970 (Unixepoche) angegeben.\index{Zeitangabe}\index{Unixepoche}
\subsubsection{username.brt, username.prv, username.packer}
\index{username.*}
In diesen Dateien werden die Puffer für den Point bzw. das System
gesammelt. Bei Verwendung von z.B. Janus Plus werden mehrere Archive
angelegt.